Rescue Team CJD, Königswinter
Samstag, 31.März 2007
Auf nach Hannover ?
mit einem kleinen Umweg über Magdeburg
Wir waren alle noch im Halbschlaf, als wir am Freitag, den 23. Februar (zum Glück nicht am Freitag dem 13.) zu einer Reise nach Magdeburg, zur Teilnahme am Robocup aufbrachen. Die Fahrt dauerte sieben Stunden. Unterwegs trafen wir unser Maskottchen, Futy, eine Kuschelmaus die nach langer Diskussion ihren Namen erhielt. Das Erste, was wir von Magdeburg sahen, war ein Drache auf einer Brücke. Die Vorqualifikation für die German Open fand in der Magdeburger Messehalle1 statt. Dort sollten wir die nächsten Tage viel Zeit zum Verbessern unseres Programms, für die Aufgaben der Kategorie Rescue, verbringen. Aufgabe der Kategorie Rescue ist es, einen Roboter zu programmieren, der einer schwarzen Line folgt, grüne bzw. schwarze Streicht (Opfer) erkennt und Hindernisse umfährt. Obwohl wir dieses Programm schon in der Schule geschrieben hatten, mussten wir es in Magdeburg neu überarbeiten, da in der Messehalle Magdeburg völlig andere Lichtverhältnisse herrschten. Schon am Freitag blieben wir bis 21h.45 in der Halle. Unser Roboter lief recht gut, daher machten wir uns große Hoffnungen für die nächsten Tage. Nach einer kurzen Nacht wurden wir morgens, unserer Meinung nach viel zu früh geweckt. Als wir zu Ende gefrühstückt hatten fuhren wir mit dem Bus von der Jugendherberge Gommern zur Messehalle, wo wir, wie schon am Tag zuvor, nun viele, volle Legokisten an unseren Tisch tragen mussten. Gegen 16h.15 sollten die beiden kleinen Teams (Young Girls CJD, Girl Power CJD) unseres großen Mädchenteams an zwei verschiedenen Tischen antreten. Dieses sollte der erste der zwei Läufe, aus denen letztendlich der Gewinner ermittelt werden sollte, sein. Die Läufe beider Teams waren weder gut noch schlecht. Am Ende des ersten Tages stand folgendes zufrieden stellendes Ergebnis fest:
Girl Power CJD : 8. Platz (von 20)
Young Girls CJD : 11. Platz (von 20)
Wir waren recht optimistisch und programmierten fleißig weiter. Nach einer nicht viel längeren Nacht als der vorherigen ging die Spannung in der Messehalle weiter. Auch an diesen Tag sollten beide Teams wieder gleichzeitig antreten. Aber diesmal brachte Futy dem Team Girl Power CJD mehr Pech als Glück. Der Roboter unseres Teams hatte sich nämlich in einer Endlosschleife verfangen und alle Versuche ihn aus dieser Schleife herauszuholen scheiterten. So wurden wir jäh aus unseren Hoffnungen herausgerissen. Glücklicherweise lief der zweite Lauf unseres anderen Teams so erfolgreich, dass nicht alle unsere Hoffnungen begraben wurden. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit Warten auf die lang ersehnte Siegerehrung. Die Aufregung stieg. Schließlich war der große Moment gekommen. Das wir nicht unter den ersten drei Platzierten der Kategorie Rescue Primary waren, war uns schon vorher bewusst. Schließlich wurden Name für Name die Teams, die weiter zur German Open fahren durften, vorgelesen. Totenstille herrscht in dem Raum. Wir konnten es kaum fassen, als wir hörten, dass das Team Young Girls CJD sich für die German Open in Hannover qualifiziert hatte. Obwohl wir als acht Platzierter nur noch knapp die Qualifikation geschafft hatten, müssen wir anmerken, dass wir das einzige Mädchenteam der Kategorien Rescue und Soccer, die sich in Magdeburg qualifiziert hatten, waren. Freuen konnte sich auch das Team Girl Power CJD das automatisch unter dem Namen Young Girls CJD mit nach Hannover fahren kann. So stiegen wir am Sonntagabend glücklich und voller neuen Hoffnungen aber todmüde in den Bus.
Girl Power CJD Königswinter