Die Studentinnen und Studenten an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind mit der Qualität des Studiums zunehmend zufrieden. Viele wünschen sich allerdings noch eine bessere Betreuung im Studium und beim Übergang in den Arbeitsmarkt sowie mehr Praxisbezug - besonders die Frauen.
Im 10. Studierendensurvey zu "Studiensituation und studentischen Orientierungen", den das Bundesbildungsministerium (BMBF) veröffentlichte, überwiegen erstmalig in der Bilanz die positiven Bewertungen zu allen vier Grundelementen der Studienqualität: inhaltliche Qualität, Aufbau des Studienganges, Durchführung der Lehrveranstaltungen sowie Beratung und Betreuung durch die Lehrenden. Auffallend ist aber, dass die Studentinnen sich häufiger eine Verbesserung ihrer Studiensituation wünschen als die Studenten. Besonders auffällig sind die Unterschiede in den folgenden Bereichen:
Mit ihrer vergleichsweise umfangreichen Kritik an den Studienbedingungen signalisieren die Studentinnen, dass sie die Hochschulausbildung in mancherlei Hinsicht für verbesserungswürdig halten. Auch soziale Themen wie BAföG und Kinderbetreuung unterstützen sie mehr. Studentinnen stehen zudem stärker für eine berufsnahe Ausbildung und möchten die beruflichen Chancen vor allem für Frauen verbessert sehen. Ihre häufigeren Forderungen nach einer nachhaltigen Verbesserung der Situation von Frauen an den Hochschulen, auch im Bereich der Stipendien und Stellen, werden dadurch gestützt.
Die komplette Studie steht auf der Homepage des Bildungsministeriums zum Download zur Verfügung.
Quelle: www.bmbf.de