Web 2.0 Tools halten immer mehr Einzug in die Schulen. Dabei wird davon ausgegangen, dass diese Technologien, durch die Grundgedanken des Web nämlich „Mitwirkung, Offenheit und NutzerInnenfreundlichkeit“ verstärkt an Bedeutung gewonnen haben und zum „passage point“ des Technik‑Gender‑Diskurses erklärt werden können. Denn die von Web 2.0 ausgehenden Impulse könnten das Potenzial enthalten, die noch männlich dominierte Technologiegestaltung verstärkt zu ‚vergendern’.
Im Rahmen der Tagung „Web 2.0 in der Schule: Buben fördern ‑ Mädchen fordern?“ wird diese Thematik nicht nur aus der Sicht der Wissenschaft und der Lehrenden beleuchtet, sondern es steht auch die Perspektive der Schülerinnen uns Schüler im Zentrum der Vorträge, Workshops und Diskussionen.
Barbara Schwarze vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit wird einen Vortrag über "Gender und Diversity als Schlüsselkonzepte für die Informations- und Wissensgesellschaft " halten und an der Podiumsdiskussion "Buben fördern - Mädchen fordern: Das neue Credo in der Gender und IKT-Debatte?" beteiligen.
Die Tagung findet am 20. September 2010 von 09.00 - 16.45 Uhr in Purkersdorf, Österreich statt. Zielgruppe sind Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleiterinnen und Schulleiter.
Diese Tagung wird im Rahmen des Sparkling Science ( www.sparklingscience.at) Projektes „fe|male – Gendersensible und partizipative Gestaltung technologieunterstützter Lernszenarien“ durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Infos zu der Tagung sowie das Formular zur Online-Anmeldung finden Sie hier: www.donau-uni.ac.at