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Charta der Vielfalt

Der Geschäftsführende Vorstand des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit hat auf seiner Sitzung im Juni die Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt" beschlossen. Am 14. Dezember hat die Geschäftsführerin Birgit Kampmann die Urkunde von Frau Dr. Dagmar Beer-Kern im Bundeskanzleramt in Empfang genommen.

Die Vertreterinnen und Vertreter der 13 Unternehmen und Einrichtungen nach der Übergabe der Urkunden durch Dr. Dagmar Beer-Kern im Kanzleramt

Zu der letzten Übergabe des Jahres 2007 waren Vertreterinnen und Vertreter von 13 Unternehmen und Einrichtungen ins Bundeskanzleramt gekommen. Damit erreicht die Initiative "Charta der Vielfalt" über zwei Millionen Beschäftigte in 234 Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.

[ Pressemitteilung der Bundesregierung vom 14.12.2007 ]

Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland

Die "Charta der Vielfalt" ist als Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen von Daimler Chrysler, Deutsche BP, Deutsche Bank und Telekom gemeinsam mit die Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer im Dezember 2006 ins Leben gerufen worden. Die Bundesregierung befürwortet und unterstützt die Initiative, Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Schirmherrin.

Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Ziel ist es, dass Unternehmen ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren - unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Die Charta der Vielfalt im Wortlaut

Die Vielfalt der modernen Gesellschaft, beeinflusst durch die Globalisierung und den demografischen Wandel, prägt das Wirtschaftsleben in Deutschland. Wir können wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn wir die vorhandene Vielfalt erkennen und nutzen. Das betrifft die Vielfalt in unserer Belegschaft und die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden sowie unserer Geschäftspartner.

Die Urkunde unterzeichnet von Prof. Barbara Schwarze und Staatsministerin Maria Böhmer

Die Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten eröffnet Chancen für innovative und kreative Lösungen.

Die Umsetzung der "Charta der Vielfalt" in unserem Unternehmen hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren - unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Die Anerkennung und Förderung dieser vielfältigen Potenziale schafft wirtschaftliche Vorteile für unser Unternehmen.

Wir schaffen ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens. Dieses hat positive Auswirkungen auf unser Ansehen bei Geschäftspartnern, Verbraucherinnen und Verbrauchern sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern der Welt.

Im Rahmen dieser Charta werden wir

  1. eine Unternehmenskultur pflegen, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung jedes Einzelnen geprägt ist. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Vorgesetzte wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Werte erkennen, teilen und leben. Dabei kommt den Führungskräften bzw. Vorgesetzten eine besondere Verpflichtung zu.
  2. unsere Personalprozesse überprüfen und sicherstellen, dass diese den vielfältigen Fähigkeiten und Talenten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserem Leistungsanspruch gerecht werden.
  3. die Vielfalt der Gesellschaft innerhalb und außerhalb des Unternehmens anerkennen, die darin liegenden Potenziale wertschätzen und für das Unternehmen gewinnbringend einsetzen.
  4. die Umsetzung der Charta zum Thema des internen und externen Dialogs machen.
  5. über unsere Aktivitäten und den Fortschritt bei der Förderung der Vielfalt und Wertschätzung jährlich öffentlich Auskunft geben.
  6. unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeit er über Diversity informieren und sie bei der Umsetzung der Charta einbeziehen.

Wir sind überzeugt: Gelebte Vielfalt und Wertschätzung dieser Vielfalt hat eine positive Auswirkung auf die Gesellschaft in Deutschland.

www.vielfalt-als-chance.de

 

E-Integration. IT-Roadmap zur gesellschaftlichen Integration

Computer und Internet können wesentlich dazu beitragen, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund deutlich zu verbessern. Zu diesem Schluss kommt die IT-Roadmap "E-Integration", die von der Initiative D21 gemeinsam mit Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer am 13. Dezember 2007 in Berlin vorgestellt wurde. In Anlehnung an die Arbeitsgruppen des Nationalen Integrationsplans dokumentiert die IT-Roadmap herausragende Praxisbeispiele, die sich der Informations- und Kommunikationsmedien zur gesellschaftlichen Integration bedienen. Gleichzeitig gibt sie Handlungsempfehlungen, wie die Integration in Deutschland mit Hilfe dieser neuen Medien gewinnbringend vorangetrieben werden kann.

Lernen Frauen und Männer unterschiedlich?

Die Studie von Jutta Arrenberg und Susann Kowalski untersucht das Lernverhalten von Studierenden.Lehrveranstaltungsevaluationen zeigen immer wieder, dass ein und dieselbe Lehrveranstaltung sehr unterschiedlich bewertet wird. Frauen und Männer reagieren unterschiedlich auf Lehrangebote. Ziel der Studie ist es ist, einen Leitfaden für Lehrende zu erstellen, um in den Vorlesungen noch besser auf die spezifischen Bedürfnisse der Studierenden eingehen zu können.Ausgehend von einer deutschlandweiten Befragung werden die Angaben der Studierenden hinsichtlich der Unterschiede von Frauen und Männern betrachtet. Lernen Frauen anders als Männer? Und wenn ja, was genau sind die Unterschiede?

"Zeit, dass sich was dreht" - Technik ist auch weiblich!

Die Studie identifiziert erfolgreiche Projekte zum Imagewandel technischer Berufe: Ein neues Image muss her! Technische Berufe gelten in Deutschland immer noch als unattraktiv für den weiblichen Nachwuchs. Die vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Auftrag gegebenen Studie "Zeit, dass sich was dreht - Technik ist auch weiblich!" identifiziert erfolgreiche Projekte in NRW, die zeigen wie das Image von technischen Ausbildungen und Berufen wirksam verändert werden kann. Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Ruhrgebiet.

Weiblicher Fachkräftenachwuchs für den Mittelstand

Am 27. Mai 2008 fand von 10.00 bis 16.00 Uhr in der Fachhochschule Bielefeld ein breiter Erfahrungsaustausch über wirksame Strategien zur Gewinnung des weiblichen Techniknachwuchses statt. Vorgestellt wurden vorbildhafte Konzepte, Projekte und Ideen an der Schnittstelle Studium und Beruf aus der Region Ostwestfalen-Lippe. Diese Region verfügt über einen erheblichen Anteil mittelständischer familiengeführter Unternehmen und Unternehmensverbünde, die sich in großer Zahl schon seit längerem gemeinsam mit der Industrie mit erfolgreichen Maßnahmen für den Nachwuchs engagieren. Ziel war es, diese Stärken insbesondere für qualifizierte weibliche Fachkräfte herauszuarbeiten und die Anziehungskraft der Region für diese Zielgruppe im Zusammenspiel von Unternehmen und Hochschulen in die Öffentlichkeit zu tragen.

WoMenPower 2008

"Potenziale nutzen - Vielfalt erleben" 5. Fachkongress im Rahmen der Hannover Messe am 25. April endete mit Besucherinnenrekor: Bereits zum fünften Mal fand WoMenPower - der Fachkongress zum Thema Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wirtschaft und Forschung im Rahmen der HANNOVER MESSE am 25. April statt. Die Veranstaltung wurde von Bundesministerin Ursula von der Leyen eröffnet, die die diesjährige Schirmherrin ist, und zählte fast 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Girls'Day im IdeenPark 2008

Berufsorientierung für Mädchen zum Mitmachen: Rund 130.000 Mädchen waren beim Girls'Day 2008 dabei: Jetzt können Schülerinnen auch am Girls'Day-Stand im IdeenPark, der vom 17.-25.05.2008 in Stuttgart seine Tore öffnet, neue Möglichkeiten für die Berufswahl entdecken. Erstmalig in diesem Jahr ist der Girls'Day mit seinem Angebot dabei: in "SchlauLoPolis", der Stadt der Bildung, werden Mitmach-Aktionen, Information und Beratung zur Berufsorientierung zu Handwerk, Naturwissenschaft und Technik für Mädchen und junge Frauen geboten.
vollständige Pressemitteilung

Gipfel der Businessfrauen - Global Summit of Women in Kairo

Gemeinschaftsstand auf der WEXPO-Messe in Kairo

Die wirtschaftliche Stärkung von Frauen durch eine effektive Nutzung neuer Technologien war ein Kernthema des diesjährigen Global Summit of Women vom 10. bis 12. Juni in Kairo. Geschäftsführerin Birgit Kampmann und Mitarbeiterin Carmen Ruffer nahmen auf Einladung der Deutschen Telekom an dem dreitägigen Gipfel unter der Schirmherrschaft von First Lady Suzanne Mubarak teil. Sie präsentierten an einem Gemeinschaftsstand auf der parallel stattfindenden Womens Expo erfolgreiche nationale und internationale Projekte und Aktivitäten des Verein.

Girls'Day in Südkorea

Gruppenbild TeilnehmerInnen des Symposiums

Im November 2006 präsentierte sich der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul und traf international auf großes Interesse. Auf Einladung der Seoul Women's Foundation und des Resource Centers for Young Women stellte Carmen Ruffer als Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit des Girls'Day das innovative Berufsorientierungsprojekt des Kompetenzzentrums in einem Fachvortrag auf dem internationalen Symposiums vor. Zum Thema der Konferenz "International Symposium on Developing Integrated Empowerment Programs for Female Teenagers" wurden verschiedene Ansätze zur Stärkung von Mädchen dargestellt und diskutiert.

Weltfrauengipfel 2007 in Berlin: Der Globale Marktplatz

Der Globale Marktplatz:

Vom 14. bis 16. Juni 2007 fand im Berliner Hotel Intercontinental der diesjährige Global Summit of Women, das Gipfeltreffen der Frauen, mit 1000 Deligierten aus 95 Ländern statt. Der German Women's Leadership Award wurde an Rita Süßmuth verliehen. Eindrücke und Fotos vom Summit sind auf der Internetseite des Globewomen-Netzwerkes verfügbar. Die Autorin und Coaching-Expertina Martina Haas hat auf ihrer Website einen persönlichen Erfahrungsbericht veröffentlicht.

Kongress "Exzellenz und Power in ICT" - ICT- Nachwuchs hoch willkommen

Der Kongress anlässlich des Informatikjahres fand am 11. März 2006 auf der CeBIT in Hannover statt und traff mit seiner spannenden Diskussionen zu Work-Life-Balance und exzellentem Nachwuchs in der ICT Branche auf g roße positive Resonanz.

Für viele hochqualifizierte Nachwuchskräfte hat die Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) das Image einer kurzlebigen und technikzentrierten Branche. Ein Grund das sich viele - insbesondere junge Frauen - für andere Berufsfelder entscheiden. Der Kongress zeigte durch exzellente Beispiele und Personen, was die Branche an neuen praxisorientierten Technologien, neuen Arbeitsformen, Unternehmenskulturen und Work-Life-Strategien bietet. Beim Messerundgang "Lets Nets" am Nachmittag gaben Forscherinnen Einblick in ihre Tätigkeit. Der Kongress wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Initiative D21 und der CeBIT unterstützt.

Tag der Technik 2006: Frauen in den Ingenieurwissenschaften

Akuten Handlungsbedarf für den weiblichen Nachwuchs sieht das Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit anlässlich des "Tags der Technik" am 19. und 20. Mai 2006. Die Daten und Fakten aus Studium und Beruf zeigen: die Ingenieurwissenschaften lagen bisher bei den Frauen im Aufwind, nun droht die Trendwende.

Jährlich stellt das Kompetenzzentrum Zahlen und Fakten über aktuelle Entwicklungen in Ingenieurwissenschaften und Informatik zusammen und stellt diese für Beratungen und Weichenstellungen der Politik, der Wirtschaft und den Verbänden zur Verfügung. Als Partner der Initiative Tag der Technik engagiert sich insbesondere für eine aktive Beteiligung der Frauen-Technik-Netzwerke und für mehr Angebote für breitere Bevölkerungsgruppen.

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Workshop

"Exzellente Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft für den weiblichen Fachkräftenachwuchs" am 5. Dezember 2008 in Aachen

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Schriftenreihe Heft 8

August 2008

„So gelingt aktive Jungenförderung – Neue Wege für Jungs startet Netzwerk zur Berufs- und Lebensplanung“: Produkte

 

Datenbank

Nachwuchs gewinnen: erfolgreiche Aktivitäten, Projekte und Initiativen in Naturwissenschaft und Technik:
Gute Beispiele

 

Pakt für Frauen

Nationaler Pakt zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für mehr Frauen in MINT-Berufen: Pressemitteilung

www.komm-mach-mint.de

 

Workshop Dokumentation

"Strategien für weiblichen Techniknachwuchs - Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog" am 3. Dezember 2007 in Dortmund: Service

 

Handreichung

Praxistipps zur Integration von Gender in Wissenschafts- Veranstaltungen: Genderaktivitäten