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: Startseite | Service | Traumberuf: Biologin. Mathematikerin. Informatikerin.

Traumberuf: Biologin. Mathematikerin. Informatikerin.

Bundesforschungsministerium und Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin laden 30 Schülerinnen ein, am Girls'Day im Labor zu experimentieren. "Typische Männerberufe - typische Frauenberufe" - um solche Vorurteile und ihre Widerlegung geht es am 14. April beim jährlichen Girls'Day. Auch in diesem Jahr öffnen zahlreiche Unternehmen, Hochschulen, Forschungszentren, Behörden und andere Institutionen am Mädchen-Zukunftstag ihre Labore, Büros, Werkstätten und Redaktionsräume, um Mädchen und jungen Frauen einen Einblick in Berufsfelder zu bieten, die bislang noch eher männlich dominiert sind.

Mädchen und junge Frauen treffen freie, selbstbestimmte Entscheidungen - auch im Hinblick auf ihre Berufs- oder Studienwahl", betonte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan. "Ich möchte, dass sie bestens vorbereitet und informiert sind, um diese wichtige Entscheidung zu treffen. Eine gute Ausbildung oder ein Studium sind wichtige Voraussetzung für ein eigenständiges und erfülltes Leben und für die Mitgestaltung unserer Gesellschaft."

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt den Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag. Wichtig sei, so Schavan weiter, dass dieser Aktionstag vor allem Mädchen der Sekundarstufe I anspricht. "So kann frühzeitig ihr Interesse an Berufen und Studiengängen aus dem Bereich MINT - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geweckt werden. Hier sind Mädchen und junge Frauen leider noch viel zu selten vertreten."

Im Wissenschaftsjahr "Forschung für unsere Gesundheit" hat das BMBF mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch eine engagierte Partnerinstitution aus der Forschung für die gemeinsame Ausrichtung des Girls'Day 2011 gewonnen. Eine Gruppe von Mädchen aus drei Berliner Schulen erhält morgen die Gelegenheit, verschiedene Experimente im Themenfeld Gesundheit - Medizin - Biologie im Labor durchzuführen und sich über Berufe in diesen Wissenschaftsfeldern zu informieren.

Bundesweit haben in den vergangenen Jahren bereits mehr als eine Million Mädchen am Girls'Day teilgenommen. Viele von ihnen nutzen dieses Berufsorientierungsangebot auch mehrmals, um verschiedene Berufsfelder kennenzulernen, Kontakte für ein Praktikum zu knüpfen oder ihren Traumberuf zu finden.

Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Getragen und unterstützt wird der Girls'Day von einem breiten Aktionsbündnis, bestehend aus BMBF, BMFSFJ, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Bundesagentur für Arbeit (BA), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Initiative D21. Die Aktionspartner begleiten das Projekt inhaltlich und organisatorisch in einer Lenkungsgruppe, der als ständige Gäste Vertreterinnen und Vertreter des Bundeselternrats (BER), der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie der Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister (GFMK) angehören.

www.girls-day.de

 

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