Kooperationsprojekte
- Bildungschance Internet - Eltern ans Netz
- Equal-IT-y in the information society
- Exzellenz und Power in ICT - Kongress auf der CeBIT 2006
- Fachkongress "Job -Chance - Internet. Frauen gestalten Zukunft"
- FEET - Frauen entdecken und erleben Technik. Evaluierung
- GET IT ON! Jobperspektiven für Frauen rund ums Internet
- Girls@D21.ibm
- Hochschulwettbewerb "Get the Best"
- Internetnutzung von Frauen und Männern in Deutschland
- IT-Arbeit - Deutsch-Israelische Zusammenarbeit zur Berufsbildung
- Initiative Technische Bildung in Deutschland
- Join the Top. Evaluierung der Qualifizierungsmaßnahmen
- LeGes. Medienkompetenz für Lehrkräfte
- Online 50plus - Internet verbindet. Aktionsbündnis
- PRO::ICT - Promoting ICT to Female Students
- PROFIBOT - Roboterbaukästen für angehende Mechatronikerinnen und Mechatroniker
- ROBERTA - Mädchen erobern Roboter
- Smart Girls
- tasteMINT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- TrainTheTeacher@D21.ibm - Evaluierung
- Unternehmenspatenschaften für Frauen an der Fachhochschule Bielefeld
- UPDATE - Understanding and Providing a Developmental Approach to Technology Education
- Vision 2027 - Erfinde deine Zukunft. Technik-Kreativ-Wettbewerb
- WIT - Women In Technology
Bildungschance Internet - Eltern ans Netz
Im Projekt wurden dreistündige Internet-Einstiegskurse für Eltern entwickelt und bundesweit an 120 Standorten in vier Aktionszeiten durch Bildungseinrichtungen durchgeführt.
Laufzeit: 01/2003 - 12/2004
Förderung: Public Private Partnership
Projektpartnerschaft: Gemeinschaftsinitiative von T-Com, TV Today, der Aktion "Frauen ans Netz" und "Schulen ans Netz"
Projektleitung: Birgit Kampmann
Kurzbeschreibung:
Ziel des Projekts war es, Eltern Medienkompetenzen zu vermitteln, um sie an die Medien-Welt ihrer Kinder heranzuführen. Da das Internet inzwischen eine unentbehrliche Rolle im Bildungsprozess spielt und Internet-Kompetenz heute nicht nur Teil des Lehrplans, sondern auch eine wichtige Voraussetzung im späteren Beruf ist, ist es vor allem Aufgabe der Eltern, die "Internet-Generation" im Word Wide Web nicht alleine zu lassen.
Im Rahmendes Projekts wurden ein Kursformat und eine Schulungsbroschüre für Eltern entwickelt. Über das Partnernetz an Bildungseinrichtungen wurde die Kurse vor Ort angeboten und waren über ein zentrale Hotline buchbar.
Die vermittelten Inhalte des Kursangebots waren als Hilfestellung für Eltern konzipiert, damit ihre Kinder nicht nur im Unterricht, sondern auch zu Hause vom Einsatz der neuen Medien profitieren können. Erfahrene Kursanbietende halfen den Müttern und Vätern das Internet zu bedienen und zeigten ihnen Wege auf, wie sie ihre Kinder unterstützen als auch schützen können. Nicht nur Eltern, sondern auch Großeltern besuchten die Kurse, um sich über Bildungsmöglichkeiten im Internet zu informieren. In vier Aktionszeiten wurden insgesamt 8.000 Teilnehmende geschult, davon 75 Prozent Frauen.
Equal-IT-y in the information society
Regionalentwicklungs-Initiative zur beruflichen Chancengleichheit in der Informationsgesellschaft im Rahmen der europäischen Gemeinschaftsinitiative "EQUAL"
Laufzeit: 01.07.2002 - 31.12.2004
Förderung: Europäische Union
Projektleitung: Zentrum für Weiterbildung gGmbH in Frankfurt
Website: www.equal-it-y.de
Kurzbeschreibung:
Ziel des Projektes war es, über den Projektzeitraum von drei Jahren Frauen und Mädchen einen neuen Zugang zu den Tätigkeitsfeldern im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien zu ermöglichen, ihre Medienkompetenz zu stärken und den Frauenanteil in den IT-, Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnissen im Rhein-Main-Gebiet zu steigern. Der Verein "Frauen geben Technik neue Impulse" unterstützte die regionale Initiative mit den Projekten "idee_it" und "Girls?Day - Mädchen-Zukunftstag". Am 30.09.2004 organisierte der Verein in Kooperation mit der Initative eine idee_it Kick-Off Veranstaltung für ca. 1.000 Mädchen, auf der zahlreiche IT-Unternehmen mit einem bunten Programm aus Information, Beratung, Aktivität und Event zeigten, dass eine Ausbildung in den Bereichen IT/Technik Spaß und Zukunft bedeuten kann. Über die gesamte Projektlaufzeit bot auch der jährlich stattfindende Girls?Day - Mädchen-Zukunftstag in der Region den Schülerinnen Gelegenheit, durch ein Schnupperpraktikum die Berufe der IT-Branche kennen zu lernen. Auf den Informationsplattformen www.idee-it.de und www.girls-day.de fanden den Schülerinnen darüber hinaus Hintergrundinformationen, Tipps und Links sowie good practise Beispiele zur Berufsorientierung im (informations)-technischen Bereich.
Kontakt: Elisabeth Schöppner
Exzellenz und Power in ICT - Kongress auf der CeBIT 2006
Wirtschaftlicher Erfolg und Top-Nachwuchs in ICT durch vorbildhafte Work-Life-Strategien und innovative Arbeitskulturen
Laufzeit: 01.09.2005 - 30.06.2006
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektpartnerschaft: Initiative D21, CeBIT
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Kurzbeschreibung:
Mit dem Motto des neuen Wissenschaftsjahrs "dank Informatik" werden der Nutzen und die vielfältigen Anwendungsgebiete der Informations- und Kommunikationstechnologien stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht. Mit dem Top-Level-Kongress mit internationaler Besetzung, dem Engagement für tragfähige Berufsnetzwerke und einem (nicht nur) virtuellen Führer zu innovativen Produkten, Entwicklungen und Nachwuchsstrategien geht die Nachwuchsinitiative "Exzellenz und Power in ICT" bei der CeBIT 2006 an den Start.
Für viele hoch qualifizierte Nachwuchskräfte hat die Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) das Image einer kurzlebigen und technikzentrierten Branche. Junge Studierende, Absolventinnen und Absolventen, darunter insbesondere junge Frauen, entscheiden sich daher für andere Berufsfelder.
Studierende, Absolventinnen und Absolventen brauchen sichtbare Vorbilder. Unternehmen brauchen nachahmenswerte Initiativen. Die internationale Spitzenmesse der Informations- und Kommunikationstechnik-Branche, die CeBIT, ist mit dem diesjährigen Messethema "Lösungen für die digitale Arbeits- und Lebenswelt" ein idealer Ort für ein breites und öffentliches Engagement.
Programm Exzellenz und Power in ICT [133,54 kB | pdf]
Fachkongress "Job -Chance - Internet. Frauen gestalten Zukunft"
Zweitägiger Kongress am 1. und 2. Februar 2007 in Bremen mit Live-Übertragung im Internet
Laufzeit: 1.5.2006 - 31.3.2007
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektpartnerschaft: Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Telekom, Zeitschrift Brigitte/brigitte.de, Stadtbibliothek Bremen, Initiative D21
Projektleitung: Birgit Kampmann
Website: www.job-chance-internet.de
Produkte: Kongress-Dokumentation [ PDF-Dokument]
Kurzbeschreibung
Ziel des zweitägigen Kongresses ist es, Ideen und Konzepte zu entwickeln, wie die erfolgreiche Steigerung der quantitativen und qualitativen Internetbeteiligung in Deutschland zur Verbesserung der Arbeitmarktchancen von Frauen in der aufstrebenden Internetwirtschaft nutzbar gemacht werden können.Dabei sollen gleichermaßen innovative Business-Modelle von Frauen wie erfolgreiche Qualifizierungs- und Contentangebote für Frauen vorgestellt werden, die Anregungen für die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Frauen geben können. Am zweiten Tag bieten Expertinnen/Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden oder Netzwerken 5 Zukunftsforen zum fachlichen Austausch an. Die abschließende Podiumsdiskussion soll konkrete Handlungsperspektiven u. a. für die Politik und Unternehmen aufzeigen.
Im parallel mit Sponsoren durchgeführten Wettbewerb GET IT ON werden Modelle und Konzepte für die erfolgreiche IT-Qualifizierung von Wiedereinsteigerinnen, Berufsrückkehrerinnen und arbeitsuchenden Frauen für die Beschäftigung in der Internetwirtschaft ermittelt und auf dem Fachkongress vorgestellt und prämiert. Der Kongress wird live im Internet übertragen und Chats mit den Referentinnen angeboten. Die Diskussionen in den Foren werden anschließend in Online-Foren bei Brigitte.de fortgesetzt.
FEET - Frauen entdecken und erleben Technik. Evaluierung
"FEET - Frauen entdecken und erleben Technik" ist ein Projekt des Instituts für Mikrotechnologie der Universität Hannover
Laufzeit: 01.11.2005 - 31.12.2006
Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Projektpartnerschaft: Gleichstellungsbüro der Universität Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik der Universität Hannover
Projektleitung: Christine Ruffert (Universität Hannover)
Website: www.feet2006.de
Kurzbeschreibung:
Im Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit wird das Programm "FEET - Frauen entdecken und erleben Technik" evaluiert. Grundlegendes Ziel des Programms ist es, ein Praxisangebot im Bereich Mikrosystemtechnik für Schülerinnen und Studentinnen zu entwickeln, das zu einer deutlichen Steigerung der Bewerbung junger Frauen in technischen Studiengängen beziehungsweise Berufe führt. Darüber hinaus soll die Qualität des Grundstudiums durch die Entwicklung von Genderelementen in den Praxisseminaren der Mikrotechnik erheblich verbessert werden. Mit der Durchführung von Praxisworkshops für Schülerinnen, genderorientierten Seminaren zum Erlernen von Kommunikations- und Kooperationsformen für Studentinnen in technischen Studiengängen sowie der Durchführung eines Mentorings soll Frauen die Chance zur optimalen Vorbereitung auf die Berufswelt in Wissenschaft und Wirtschaft eröffnet werden.
Kontakt: Sabine Mellies
GET IT ON! Jobperspektiven für Frauen rund ums Internet
Wettbewerb von Konzepten und Projekten für die erfolgreiche IT-Qualifizierung von Wiedereinsteigerinnen, Berufsrückkehrerinnen und arbeitsuchenden Frauen für die Beschäftigung in der Internetwirtschaft
Laufzeit: 1.10.2006 - 15.2.2007
Förderung: Sponsoring
Projektpartnerschaft: Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Telekom, Zeitschrift Brigitte/brigitte.de, Stadtbibliothek Bremen, Initiative D21
Projektleitung: Birgit Kampmann
Website: www.job-chance-internet.de/wettbewerb
Produkt: Broschüre GET IT ON! Die nominierten Projekte und Maßnahmen [ PDF-Dokument]
Kurzbeschreibung
Im Rahmen des Wettbewerbs wurden vorbildhafte Ideen und Projekte zur Qualifizierung von Frauen für zukunftsfähige Beschäftigungsmöglichkeiten rund ums Internet gesucht. Es konnten Konzepte für Maßnahmen, Angebote und Aktivitäten eingereicht werden, unabhängig davon, ob sie bereits erprobt und umgesetzt waren, wiederholt oder erst in der Zukunft umgesetzt werden sollten. Die Maßnahmen der eingereichten Wettbewerbsbeiträge richteten sich insbesondere an Frauen mit qualifiziertem Ausbildungsabschluss und/oder langjähriger Berufserfahrung. Adressatinnen und Adressaten des Wettbewerbs waren öffentliche und private Bildungseinrichtungen, Hochschulen und Akademien, Beratungsstellen, Frauenorganisationen, -projekte oder -initiativen sowie Kommunen und Unternehmen. Insgesamt sind 30 Bewerbungen eingegangen. Aus diesen Einsendungen hat eine unabhängige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik sowie der Sponsoren sieben Bildungsangebote für die Preisvergabe nominiert, die in der Broschüre vorgestellt werden. Schirmherrin war Prof. Jutta Allmendinger, Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Die Preise wurden verleihen an
- Weiterbildung zur Online-Beraterin. Neue Wege in der psychosozialen Beratung
- MOSAIK - Qualifizierter Wiedereinstieg in technische und kaufmännische Berufe. Zielgenaue Erweiterung der beruflichen Kompetenzen
- IT-Weiterbildungportal "Webucation for Women". Beruf und Bildung für und durch das Internet
Girls@D21.ibm
Schülerinnen erleben den Arbeitsalltag in einem IT-Unternehmen - Pilotprojekt
Laufzeit: 26.02.2001 - 08.03.2001
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Initiative D21
Projektpartnerschaft: Brigitte Young Miss, Bundesministerium für Bildung und Forschung, IBM Deutschland Entwicklung GmbH
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Kurzbeschreibung:
Ziel des bundesweiten Pilotprojektes Girls@D21.ibm war es, Schülerinnen der 11. Klasse den Arbeitsalltag in einem IT-Unternehmen zu vermitteln, ihnen die Möglichkeit zu bieten, ihre Erfahrungen zu reflektieren, Methodenkompetenz zu erwerben, Präsentationstechniken kennen zu lernen und als IT-Multiplikatorin an ihrer Schule zu fungieren.Das Pilotprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der IBM Deutschland Entwicklung GmbH in Kooperation mit der Zeitschrift Brigitte Young Miss initiiert und war Bestandteil der Initiative D21. Das Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie übernahm die Projektplanung sowie die wissenschaftliche Begleitung. Schülerinnen und IBM-Mitarbeiterinnen wurden interviewt, die Ergebnisse ausgewertet und an MultiplikatorInnen weitergegeben. Aufgrund der erfolgreichen Umsetzung soll das Pilotprojekt auch weiterhin ein Angebot für andere Unternehmen der Initiative D21 sein, vergleichbare Projekte mit anderen Schulen umzusetzen.
Kontakt: Sabine Mellies
Hochschulwettbewerb "Get the Best"
Bundesweiter Wettbewerb 2004 "Frauen als Erfolgsfaktoren für Hochschulen" und 2005 "Mehr Frauen in die Forschung!" als Leuchtturmprojekt der Initiative D21
Laufzeit: 01.07.2004 - 31.12.2005
Auftraggeberin: Initiative D21
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Produkt: Broschüre "Get the Best - Frauen als Erfolgsfaktor für Hochschulen" [ PDF-Dokument]
Kurzbeschreibung:
Mit dem bundesweiten Wettbewerb "Get the Best" sollten auf der Grundlage der großen Unterschiede hinsichtlich der Anfängerinnenzahlen in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studienfächern an bundesdeutschen Hochschulen Best-Practice-Beispiele zur Erhöhung des Frauenanteils ausgezeichnet werden.In der ersten Wettbewerbsrunde 2004 wurden unter dem Motto "Frauen als Erfolgsfaktoren für Hochschulen" die kreativsten Konzepte und Visionen zur Gewinnung von Frauen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge gesucht. Die zweite Wettbewerbsrunde, die im Einsteinjahr 2005 unter dem Motto "Mehr Frauen in die Forschung!" stand, prämierte Best Practice-Beispiele, die auf die Gewinnung und Förderung des weiblichen Forschungsnachwuchses abzielten.Im Auftrag der Initiative D21 wurde folgende Leistungen erbracht. Konzeptentwicklung, Beratung und Einwerbung der Wettbewerbspreise bei den Sponsoren, Organisation der Preisverleihung auf dem Jahreskongressen der Initiative D21 2004 und 2005, Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Redaktion der Wettbewerbsbroschüre "Get the Best", die die prämierten Hochschulen und ihre erfolgreichen Konzepte vorstellt.
Internetnutzung von Frauen und Männern in Deutschland
Jährliche Sonderauswertung des (N)ONLINER Atlas der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest, unter Gender- und Diversity-Aspekten, Deutschlands größter Studie zur Nutzung und Nicht-Nutzung des Internets. Die Studie liefert eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland anhand der Nutzung und Nichtnutzung des Internets, Strukturen und regionaler Verteilung. Seit 2006 erscheint die Sonderauswertung in der Schriftenreihe .
Laufzeit: seit 2002
Projektpartnerschaft: Initiative D21, TNS Infratest
Projektleitung: Birgit Kampmann
Website: www.kompetenzz.de/nonliner
Produkt: Internetnutzung von Frauen und Männern in Deutschland 2006
Kurzbeschreibung:
Mit der Sonderauswertung des (N)ONLINER-Atlas werden die von TNS Infgratest erhobenen Daten einer weitergehenden Auswertung und Analyse unterzogen. Die Differenzierung nach Geschlecht wird dabei zum Ausgangspunkt genommen und zusätzliche Merkmale wie Alter, Einkommen, Bildung, Region usw. dieser untergeordnet. Dies erlaubt in allen Bereichen eine genaue Identifizierung des Zusammenwirkens der unterschiedlichen Merkmale unter Gender- und Diversity-Gesichtspunkten. Die Analyse, welche Merkmale bei Frauen und Männern jeweils auf die Internentnutzung positiv oder negativ wirken, erlaubt die einfache Festlegung von Zielgruppen für zukünftige Angebote und Aktivitäten im gesellschaftlichen und politischen Raum.
Die Sonderauswertung unter Gender- und Diversity-Gesichtspunkten ist ein unverzichtbares Instrument sowohl zur Beschreibung des Digitalen Grabens als auch zu seiner nachhaltigen Schließung.
IT-Arbeit - Deutsch-Israelische Zusammenarbeit zur Berufsbildung
Deutsch-Israelisches Gemeinschaftsprojekt zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung.
Laufzeit: 2001 - 2005
Förderung: Ministry of Labour and Social Affairs, Israel; Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH (inwent)
Website: www.inwent.org/israel/it-work/index-de.html
Kurzbeschreibung:
Im 2001 begonnenen und 2005 abgeschlossenen Projekt sind deutsche und israelische Bildungsexperten gemeinsam der Frage nachgegangen, wie benachteiligten Jugendlichen im IT-Sektor eine Beschäftigungsperspektive eröffnet werden kann. Das Projekt-Team erarbeitete oder adaptierte Konzepte und Instrumente der Arbeitsmarktanalyse, Potenzialanalyse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Curricula-Entwicklung und testete diese in beiden Ländern erfolgreich.
Sowohl Deutschland als auch Israel sind mit ähnlichen, ernsten Herausforderungen konfrontiert: eine hohe Arbeitslosenrate unter sozial benachteiligten Gruppierungen, die gleichzeitig in IT-Jobs unterpräsentiert sind. Die geringe Vertretung benachteiligter Gruppierungen bei IT-bezogenen Arbeitsplätzen resultiert aus einem Mangel an entsprechenden Ausbildungsmöglichkeiten für diese Bevölkerungsschichten. Zusätzlich verschärft die ständige Einführung immer neuer Technologien die "digitale Spaltung".
Obwohl der IT-Bereich wächst und daher davon ausgegangen werden kann, dass er ein enormes Beschäftigungspotential birgt, gibt es ein beträchtliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem IT-Arbeitsmarkt. Offensichtlich entsprechen die auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Qualifikationen nicht den Ansprüchen der IT-Branche, außerdem wurde das Berufsbildungssystem noch nicht ausreichend an die neuen Anforderungen angepasst.
Kontakt: Barbara Schwarze
Initiative Technische Bildung in Deutschland
Mit der Bildungssektoren übergreifenden Initiative Technische Bildung soll die herausragende Bedeutung der technischen Bildung für das deutsche Innovationssystem sichtbar gemacht sowie eine Bildungssektoren übergreifende Diskussion von der frühkindlichen über die schulische und hochschulische Bildung sowie der Berufsbildung und tertiären Bildung bis hin zur Weiter- und Erwachsenenbildung in Politik und Gesellschaft angeregt werden.
Laufzeit: 1.10.2006 - 31.5.2007
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektpartnerschaft: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (Moderation), Alice-Salomon-Fachhochschule (Berlin), Bundesinstitut für Berufsbildung (Bonn), Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (Bonn), Hochschul-Informations-System (Hannover), Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (Kiel)
Projektleitung: Prof. Dr. Ernst A. Hartmann, Dr. Regina Buhr
Website: www.vdivde-it.de
Kurzbeschreibung:
Die Innovationsfähigkeit Deutschlands ist in hohem Maße abhängig von der Qualität der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. Mit der Initiative soll dazu beigetragen werden, dass sich diese Bedeutung durch nachhaltige Maßnahmen in der Bildungsrealität Deutschlands niederschlägt. Aus einer innovationspolitischen Perspektive werden Fragen der technischen Bildung beleuchtet. Das Vorhaben geht damit deutlich über den Bildungssektor hinaus und knüpft an Erkenntnisse der Innovationsforschung an, die eine stärkere Verzahnung der verschiedenen Bildungssysteme mit den Entwicklungen in den Technologien und den damit verbundenen neuen Kompetenzen und Qualifikationen erfordern. Zu den Zielen des Vorhabens gehört es, bislang unerkannte Kooperationspotenziale zwischen den verschiedenen Akteuren zu erkennen und die Bedeutung technischer Bildung als Bestandteil des deutschen Innovationsystems herauszustellen. Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit als Partner der Initiative erstellt eine Bestandsaufnahme aus der Perspektive des Geschlechterverhältnisses auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes und einer Sekundärauswertung vorhandener Daten und Materialien und entwickelt Maßnahmen zur Vernetzung bestehender technischer Bildungsinitiativen im Bereich Gender sowie ein Konzept zur Förderung der internationalen Vernetzung und ein internationales Monitoring im Bereich Gender.
Kontakt: Prof. Barbara Schwarze
Join the Top. Evaluierung der Qualifizierungsmaßnahmen
Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen.
Laufzeit: 01.10.2003 - 31.12.2005
Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Auftraggeber: Universität Hannover
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Kurzbeschreibung:
Die Universität Hannover verstärkt ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Ingenieurwissenschaften und informatikorientierten Bereiche, um den Anteil der Frauen an den Studierenden in diesem Bereich zu erhöhen. Um die Betreuungsangebote für Studierende beiderlei Geschlechts abzurunden und um neue Impulse in die Ausbildung aufzunehmen, wurde das Projekt "Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen in ingenieurwissenschaftlichen und informatik-orientierten Bereichen an der Universität Hannover" von den vier Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik, Bauingenieur- und Vermessungswesen, Maschinenbau sowie Informatik initiiert.
Die Zielsetzungen des Programms waren:
- Hochschulübergreifende Koordinierung der Frauenfördermaßnahmen zur Chancengleichheit in Forschung und Lehre
- Motivation von Schülerinnen, einen Studiengang in ingenieurwissenschaftlich- und informatikorientierter Richtung aufzunehmen
- Erhöhung des Anteils an weiblichen Studierenden in den technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern.
Das Projekt wandte sich an junge Frauen in unterschiedlichen Phasen ihrer Ausbildung. Hierzu gehörte die Ansprache von Schülerinnen ebenso wie die intensive Betreuung von Schülerinnen, Studentinnen, Absolventinnen und Doktorandinnen.
Das Projekt wurde vom Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V. wissenschaftlich begleitet.
LeGes. Medienkompetenz für Lehrkräfte
Medienkompetenz für Lehrkräfte im Gesundheitswesen in Nordrhein-Westfalen
Laufzeit: 2001 - 2003
Förderung: Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen
Projektpartnerschaft: Fachhochschule Bielefeld
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Kurzbeschreibung:
Ziel des Projektes war es, Lehrkräfte an Pflegeschulen in NRW in die Lage zu versetzen, PC und Internet als Medien im Unterricht kompetent einzusetzen und Schülerinnen und Schüler systemtisch anzuleiten. Dazu dienten Päsenzschulungen, telefonische Unterstützung und Beratung sowie ein Online-Kurs.
Das methodische und didaktische Konzept der Module für die Präsenzschulungen und den Online-Kurs wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Pflege und Gesundheit der Fachhochschule Bielefeld im Rahmen des Projektes entwickelt und erprobt: PC-Grundlagen, Textverarbeitung, Internet und E-Mail. Für die Teilnahme wurde landesweit mit einem Flyer geworben. An den Schulungen in Bielefeld, Hagen und Köln nahmen Lehrkräfte aller Pflegeschulen in NRW teil.
Kontakt: Birgit Kampmann
LeGes Informationsflyer [40,17 kB | pdf]
Online 50plus - Internet verbindet. Aktionsbündnis
Aktionen, Lernangebote und Wettbewerbe zur Digitalen Integration der Generation 50plus in Deutschland in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Laufzeit: 01.01.2006 bis 31.12.2008
Förderung: Unternehmens-Sponsoring
Projektpartnerschaft: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BASGO), Deutsche Bahn, Deutsche Postbank, Symantec, T-Online, BKK24, T-Com
Projektleitung: Birgit Kampmann
Website: www.50plus-ans-netz.de
Aktionswoche: 25.-29. September im Wissenschaftsjahr 2006 - Informatikjahr, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Kurzbeschreibung:
Bisher gab es einige vereinzelte Aktionen, um älteren Menschen den Nutzen des Internets und einfache Wege ins Internet aufzuzeigen. Ziel des Online-Jahres 50plus - Internet verbindet ist es, gebündelt in einer Nutzen-, Bildungs- und Qualitätsinitiative Aktionen gemeinsam mit und für ältere Menschen zu starten. Am Beispiel der Nutzung des Internets zeigt sich, wie wichtig Lebensbegleitendes Lernen in unserer Gesellschaft ist. Das Aktionsprogramm will 12 Monate lang das öffentliche Interesse und insbesondere das Interesse der älteren Menschen auf die Chancen der Internetnutzung fokussieren.
Vorhandene Projekte, Initiativen, Organisationen und Aktionen können ihre Angebote und Ideen unter das gemeinsame Motto stellen: Internet verbindet! Neue und innovative Ideen können als Projekte eingebracht und umgesetzt werden. So ist das Aktionsprogramm insgesamt Auftakt für längerfristige Maßnahmen und Strategien, neue Beschäftigungs- und Bildungsperspektiven für ältere Menschen durch neue Medien zu schaffen.
Das Programm startete im Mai 2006 auf dem 8. Deutschen Seniorentag in Köln. Der Nutzen, die Bildung und die Qualität stehen im Mittelpunkt. Die BAGSO wird in Themenmonaten gezielte Informationen für Ältere zu den Themen Engagement, Wohnen, Bildung, Alt & Jung, Gesundheit, Reisen, Sicherheit, Kultur und Arbeit zusammengestellt.
In vierstündigen Internetkursen werden die Grundlagen der Internetnutzung vermittelt und gleichzeitig spannende Inhalte zu den Themen Einkaufen, Finanzen, Reisen, Gesundheit und Sicherheit vermittelt.
PRO::ICT - Promoting ICT to Female Students
PRO::ICT - Mehr Frauen in die Informations- und Kommunikationstechnologie! Europäische gendersensible Trainingsmaterialien zur Professionalisierung von Ausbildungs- und Beratungstätigkeiten
Laufzeit: 01.10.2003 - 30.9.2005
Förderung: Europäisches Programm Leonardo da Vinci
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Website: www.pro-ict.de
Kurzbeschreibung:
Das vom europäischen Leonardo da Vinci Programm geförderte EU Projekt PRO::ICT (Promoting ICT to Female Students) geht das europaweite Problem der Unterrepräsentanz von Frauen im IKT-Sektor an. Im Rahmen des Projekts PRO::ICT werden IKT-gestützte Produkte (Lern- und Arbeitsmodule) entwickelt, erprobt, evaluiert und verbreitet, die den Innovationsprozess und die Qualitätsverbesserung in der Berufsbildung und berufsorientierten Beratung unterstützen. Die Materialien sind für die Zielgruppen Eltern, Lehrende an Schulen und Universitäten, Jugendbetreuer und -betreuerinnen, Arbeitsmarktvermittler und -vermittlerinnen sowie Personalmanager und -managerinnen. So zeigt das Projekt innovative Wege auf, wie europäische Best Practise Projekte zusammengebracht werden können. Die Studie des Projekts - "Female students make it in IT, but change needs a chance" - sowie eine umfangreiche Materialiendatenbank stehen weiterhin auf der Projekthomepage zur Verfügung: www.pro-ict.net.
Der Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V. war der Hauptdisseminationspartner, koordinierte die europaweite Öffentlichkeitsarbeit (englisch/deutsch) der elf am Projekt beteiligten Partnerinstitutionen, betrieb die Website und koordinierte die Abschlusskonferenz des Projekts am 6. und 7. Juni 2005 in Salzburg.
Kontakt: Christina Haaf
PROFIBOT - Roboterbaukästen für angehende Mechatronikerinnen und Mechatroniker
Qualitätssicherung im Kooperationsprojekt mit dem Fraunhofer - Institut "Autonome Intelligente Systeme"
Laufzeit: 01.07.2005 - 30.06.2008
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektpartnerschaft: Bertolt-Brecht-Berufskolleg Duisburg, Berufskolleg Hennef, IHK Akademie Oberfranken, Leopold-Hoesch-Berufskolleg der Stadt Dortmund, Technologie und Bildungszentrum Magdeburg gGmbH
Projektleitung: Ulrike Petersen
Website: www.profibot.de
Kurzbeschreibung:
Das Fraunhofer - Institut Autonome Intelligente Systeme entwickelt im Projekt PROFIBOT ein Roboter-Baukastensystem sowie begleitendes Lehr- und Lernmaterial, das alle Lernfelder der Mechatronikausbildung so weit wie möglich abdeckt. Ziel des Projektes PROFIBOT ist es, Ausbildungsgänge im Bereich der Mechatronik, der Elektrotechnik, des Maschinenbaus und der Informatik praxisnah und interessant zu gestalten. Durch die Förderung des Verständnisses für technische Systeme werden der Ausbildung Komponenten hinzugefügt, die für die spätere Berufspraxis qualifizierend wirken. Innerhalb des Projektes werden Schulungen für Lehrkräfte angeboten. Die Qualitätssicherung des Projektes PROFIBOT erfolgt durch das Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit.
Kontakt: Ulrike Struwe
ROBERTA - Mädchen erobern Roboter
Roboterkurse für Mädchen
Das Projekt Roberta will bei Mädchen und Frauen Interesse für Informatik und Naturwissenschaften wecken und Verständnis für technische Systeme fördern.
Roboter und Roboterbaukästen bieten dafür ideale Möglichkeiten, denn beim Entwerfen, Konstruieren, Programmieren und Testen mobiler autonomer Roboter erfährt man, dass Technik Spaß macht, lernt, wie technische Systeme entwickelt werden und erwirbt Kenntnisse in Informatik, Elektrotechnik, Mechanik und Robotik. Abbau von Skepsis gegenüber Technik, und die Faszination ihrer Entwicklung weckt Interesse und Lernbereitschaft. Da die Vermittlung theoretischen Wissens über die praktische Anwendung und das ?Lernen durch Anfassen? der weiblichen Lernbereitschaft entgegen kommen, sind Roboter in besonderer Weise geeignet Frauen und Mädchen anzusprechen.
Konkret werden im Projekt Roberta Lehr- und Lernmaterialien verfügbar gemacht, so dass die Lehrenden Roboterkurse mit vertretbarem Aufwand selbständig durchführen können. Außerdem wird eine Organisationsstruktur aufgebaut, die sicherstellt, dass die Lehrenden bei Bedarf die notwendige Unterstützung finden und dass die Ergebnisse auch nach Abschluss des Projekts weiterentwickelt und verwendet werden können.
Der Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V. berät bei der Umsetzung des Projekts.
www.ais.fraunhofer.de/ROCK/roberta
Weitere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie bei:
Monika Müllerburg
Schloss Birlinghoven
53754 Sankt Augustin
fon 0 22 41.14-24 41/-24 28
fax 0 22 41.14-23 24
eMail
roberta-zentrale
borneo
gmd
de
Barbara Schwarze
Frauen geben Technik neue Impulse e.V.
Geschäftsführung
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10 | 33602 Bielefeld
fon ++[49] 5 21.1 06 73 22 | fax ++[49] 5 21.1 06 71 71
eMail
schwarze
kompetenzz
de
Smart Girls
Smart Girls will Schülerinnen mittels der Robotik für technische Ausbildungs- und Studiengänge begeistern und sie ermutigen am RoboCupJunior-Wettbewerb in den Kategorien "Dance" oder "Rescue" teilzunehmen.
Laufzeit: 1.9.2006 - 31.5.2008
Förderung: Motorola Foundation
Projektpartnerschaft: Fraunhofer IAIS
Projektleitung: Sabine Mellies
Website: www.smart-girls.info
Kurzbeschreibung:
Die Aktivitäten des Kooperationsprojektes Smart Girls richten sich an Schülerinnen der Sek.I und II, die ermutigt werden, technische Ausbildungsberufe und Studiengänge zu ergreifen. Dazu werden die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt Roberta eingesetzt, das die Faszination von Robotern nutzt um Schülerinnen Naturwissenschaften, Technik und Informatik spannend und praxisnah zu vermitteln.
Die Website www.smart-girls.info bietet Mädchen allgemeine Informationen zur Berufsorientierung, verweist auf Berufs- und Studienorientierungstage sowie das Online-Berufsinfo-Spiel Girls'Planet. Zu finden sind Hintergrundinformationen zum Projekt Roberta und zum RoboCupJunior Wettbewerb: Mädchen können sich in einem Weblog über ihre Erfahrungen beim Bau einer Roberta austauschen und ihre Robertas präsentieren. Als Inspiration zur Teilnahme am RoboJup Junior Wettbewerb dienen Erfahrungsberichte von ehemaligen Teilnehmerinnen Wettbewerbs.
Für die Teilnahme am RoboCup Wettbewerb Junior in den Kategorien Dance oder Rescue gibt es auf Antrag einen Reisekosten- und Ausstattungszuschuss für die Teilnahme an der German Open in Hannover im April 2007. Die besten drei Teams, die aus den Regionalentscheidungen im Februar 2007 hervorgegangen sind, werden vor der German Open zur Werksbesichtigung und zu einem Erfahrungsaustausch zu Motorola geladen.
Das Projekt Smart Girls leistet einen Beitrag zum Aufbau neuer Regiozentren und zur weiteren Verbreitung von Roberta.
tasteMINT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Entwicklung und Erprobung eines Potenzialassessments für junge Frauen im Übergang Schule - Hochschule in Kooperation mit LIFE e.V.
Laufzeit: 01.12.2007 - 30.11.2010
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Europäischer Sozialfonds
Projektpartnerschaft: LIFE e.V. | Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Website: www.taste-mint.de
Projektleitung: Annemarie Cordes (LIFE) , Sabine Mellies (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit)
Kurzbeschreibung:
Im Projekt tasteMINT wird - in Kooperation mit Hochschulen - ein Assessment-Verfahren für den Übergang Schule - Hochschule entwickelt. Fachspezifische Anforderungen, Eingangsvoraussetzungen und übergreifende Schlüsselqualifikationen für das Studium eines MINT-Faches werden zentrale Inhalte des Verfahrens sein, die in einzelnen Modulen bearbeitet werden. Abiturientinnen erhalten in den Assessments die Möglichkeit, ihr Potenzial für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu überprüfen. Es werden weitere Hochschulen als Partner gewonnen, um die erprobten Assessments in die Fläche zu tragen.
Langfristiges Ziel des Projekts ist es, den Anteil von Studentinnen in den MINT-Fächern zu erhöhen
tasteMINT ist ein Kooperationsprojekt von LIFE e.V.(verantwortlich für Inhalte und Steuerung) und dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit (verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Transfer).
TrainTheTeacher@D21.ibm - Evaluierung
Stärkung und Förderung der Berufsberatungskompetenz von Lehrerinnen
Laufzeit: Pilotprojekt 2001
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektpartnerschaft: Initiative D21, IBM Deutschland
InitiatorInnen: Bundesministerium für Bildung und Forschung und die IBM Deutschland Entwicklung GmbH.
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Kurzbeschreibung:
Lehrerinnen fungieren an der Schule auch als Berufsberaterinnen. Ziel von "TrainTheTeacher@D21.ibm" war es, die Kompetenz von Lehrerinnen für diese Arbeit zu fördern, indem sie bei IBM einen Einblick in den Tagesablauf eines Industrieunternehmens erhielten und die Schlüsselkompetenzen kennen lernen konnten, die in der Wirtschaft verlangt werden.
Das Projekt war Bestandteil der Initiative D21 und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit hat die wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojektes durchgeführt. Die Ergebnisse wurden mit den Projektpartnern diskutiert und an MultiplikatorInnen weitergegeben.
Kontakt: Prof. Barbara Schwarze
Unternehmenspatenschaften für Frauen an der Fachhochschule Bielefeld
Patente Patinnen und Paten gesucht! Unternehmenspatenschaften für Frauen an der Fachhochschule Bielefeld in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zur frühzeitigen beruflichen Orientierung
Laufzeit: 01.07.2003 - 31.12.2003
Förderung: Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen
Projektpartnerschaft: Fachhochschule Bielefeld
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Website: www.fh-bielefeld.de/unternehmenspatenschaften
Kurzbeschreibung:
Im Rahmen des Projektes werden Studentinnen natur- und ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge an der Fachhochschule Bielefeld berufserfahrene Fach- und Führungskräfte regionaler Unternehmen als Mentorinnen zur Seite gestellt. Die Patenschaften, die als zeitweise aber auch dauerhafte Studienbegleitung gedacht sind, bieten intensive Einblicke in die Berufspraxis und vermitteln fachübergreifende Qualifikationen, wie Planungskompetenz, Mitarbeiterführung oder wirtschaftliches Denken. Patenschaftsstudentinnen können ihre Berufs- und Karrierechancen im Partnerunternehmen ausloten, Unternehmen potentielle Mitarbeiterinnen und deren Qualifikationen und Kompetenzen kennen lernen.
Für die Startphase des Projektes wurde gemeinsam mit der Fachhochschule Bielefeld ein Flyer entwickelt, eine Anschubkonferenz sowie eine Auftaktveranstaltung organisiert und erste Unternehmen aquiriert. Die Verantwortung für die Fortführung der Aktivitäten liegt seit 2004 beim Gleichstellungsbüro der Fachhochschule Bielefeld.
Kontakt: Elisabeth Schöppner
UPDATE - Understanding and Providing a Developmental Approach to Technology Education
UPDATE entwickelt im Verbund der 16 Kooperationspartner neue pädagogische Methoden die Mädchen ermutigen, ihre Technikkompetenz weiterzuentwickeln und später vermehrt technische Berufe zu ergreifen
Laufzeit: 1.1.2007 - 31.12.2009
Förderung: 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union
Projektpartnerschaft: Universität Jyväskyla, Finnland (Leitung); University of Glasgow, United Kingdom; Teacher Training University Institute of Aix-Marseille, France; Women's Studies Centre at the "Alexandru Ioan Cuza" University of Iasi, Romania; Ovidius University of Constanta, Romania; University of Tallinn, Estonia; Dortmund University of Applied Science, Ada-Lovelace-Mentoring-Association, Germany; University of Koblenz, Ada-Lovelace-Project, Germany; Catalan Foundation for Research and Innovation, Spain; Institute of Philosophy at the Slovak Academy of Sciences, Slovakia; State College of Education in Vienna, Austria; Regional Institute for Educational Research in Marche, Italy; Aristotle University of Thessaloniki, Greece; Central University of Madrid, Spain; IDEC S.A., Greece
Projektleitung/Kontakt:
Sabine Mellies
Website: update.jyu.fi
Kurzbeschreibung:
UPDATE ist ein Vorhaben im Bereich Science Education and Careers und untersucht, warum Mädchen in Zuge ihrer Bildungslaufbahn auf den verschiedenen Stufen des Bildungssystems aus der Technik-Bildung herausfallen. Aus den Erkenntnissen und Erfahrungen in den unterschiedlichen Ländern sollen neue pädogogische Instrumente zur Weiterentwicklung der Technikkompetenz von Mädchen und der Berufswahldifferenzierung entwickelt werden.
Im Rahmen der Kooperationspartnerschaft bringt das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. die Projektergebnisse des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags als Best Practise-Beispiel ein und koordiniert die Dissemination der Ergebnisse des Vorhabens.
Vision 2027 - Erfinde deine Zukunft. Technik-Kreativ-Wettbewerb
Mit dem Technik-Kreativ-Wettbewerb "Vision 2027 - Erfinde deine Zukunft" für Schülerinnen wird über den Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag hinaus Berufsorientierung für Mädchen in Naturwissenschaft, Technik und Handwerk gefördert.
Laufzeit: 1. November 2006 - 30. August 2007
Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und Europäischer Sozialfonds
Projektleitung: Doro-Thea Chwalek
Website: www.girls-day.de
Kurzbeschreibung: Der Technik-Kreativ-Wettbewerb "Vision 2027 - Erfinde Deine Zukunft" für Mädchen in Europa wird im Vorfeld des "Girls´Day - Mädchen Zukunftstag" ausgeschrieben und steht im Zeichen des "Europäischen Jahres der Chancengleichheit für alle". Als Zukunftsforscherinnen und Technikdesignerinnen können sich Schülerinnen ab Klasse 5 mit einer Erfindung bewerben. Die Erfindungen können vielfältige Formate haben: Modelle, Kunstobjekte, Filme oder Internetpräsentationen können eingereicht werden. Eine hochkarätige Jury entscheidet im Mai 2007 über die Preisträgerinnen. Bei der Erstellung der Wettbewerbsunterlagen konnen sich die Schülerinnen von der Girls`Day Koordinierungsstelle und weiteren Expertinnen beraten lassen. Unterlagen werden auf www.girls-day.de zum Download bereitgestellt. Die besten Einsendungen werden im Juni 2007 im Rahmen einer feierlichen öffentlichen Preisverleihung prämiert und vorgestellt.
WIT - Women In Technology
Bestandteil der Entwicklungspartnerschaft (EP) "Maßarbeit im Münsterland".
Laufzeit: 16.05.2002 - 15.05.2005
Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Gemeinschaftsinitiative Equal, Europäischer Sozialfonds
Projektpartner: Berufskolleg Lise Meitner, Ahaus; Berufskolleg Borken, Borken; Berufskolleg für Technik, Ahaus; Berufskolleg der Stadt Rheine, Rheine
Projektkoordination: EU-Geschäftsstelle Wirtschaft und Berufsbildung der Bezirksregierung Münster in Münster
Website: www.eu-ms.de
Kurzbeschreibung:
Mit dem Ziel Maßnahmen zu entwickeln, um das Interesse von Mädchen an gewerblich-technischen Berufen zu steigern, brachte die EU-Geschäftsstelle bei der Bezirksregierung Münster in Kooperation mit vier Berufskollegs im Bezirk dieses Teilprojekt im Rahmen der Equal-Entwicklungspartnerschaft "Maßarbeit im Münsterland" (Koordinator: Handwerkskammer Münster) auf den Weg .
In einem Zeitraum von drei Jahren wurden an vier Berufskollegs unterschiedliche Ansätze entwickelt und erprobt. Das breite Spektrum reichte von der Integration der "Technischen Früherziehung" in die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher über spezielle Angebote für Mädchen im Rahmen einer Berufsorientierungsmesse, Schnupperpraktika für Schülerinnen der Sek. I bis hin zur Entwicklung von speziell auf Mädchen zugeschnittenen Modulen zum Umgang mit Hard- und Software und einer Handreichung für die Organisation des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags
Die Aktivitäten der vier Berufskollegs wurden professionell unterstützt durch den Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V., der während der gesamten Projektlaufzeit Beratung, Informationsmaterialien, verschiedene Workshops und die Vermittlung weiterer Fortbildung zur Verfügung stellte.
Kontakt: Elisabeth Schöppner























