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Internetnutzung und Migrationshintergrund

(N)ONLINER Atlas 2008: Migrationshintergrund kein Merkmal der Digitalen Spaltung

Die Sonderauswertung des (N)ONLINER Atlas 2008 „Internetnutzung und Migrationshintergrund in Deutschland“ verdeutlicht: Bei deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren mit und ohne Migrationserfahrung ist der Unterschied bei der Internetnutzung gering. Der Migrationshintergrund allein ist damit kein Merkmal der digitalen Spaltung. Alter, Bildungsabschluss und Einkommen wirken in ähnlicher Weise auf die Nutzung wie bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.

Die Sonderauswertung zeigt zum ersten Mal die Internetnutzung nach Personen ohne, mit eigener und mit Migrationserfahrung der Eltern. Deutlich ähnlicher ist dabei das Nutzungsverhalten von Personen ohne Migrationshintergrund und Personen, deren Eltern über Migrationserfahrung verfügen. Dies zieht sich durch die ganze Studie, auch wenn sich bei der ersten Betrachtung der Zahlen zeigt, dass Befragte ohne Migrationshintergrund das Internet mit 64,3 Prozent seltener nutzen als Befragte mit eigener Migrationserfahrung (66,8 Prozent) oder Migrationserfahrung der Eltern (75,3 Prozent). Allerdings relativiert sich dieses Ergebnis wenn der Faktor „Alter“ hinzugezogen wird.

Die Gruppe der Personen ohne Migrationshintergrund ist im Durchschnitt zehn Jahre älter. Und schon im (N)ONLINER Atlas 2008 wurde deutlich: je höher das Alter, desto geringer die Internetnutzung. Beim direkten Vergleich innerhalb der Altersgruppen lassen die geringen Unterschiede daher keine abgehängte Bevölkerungsgruppe vermuten. Nachdem die Initiative D21 bereits mit der „IT-Roadmap E-Integration“ die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) für den Integrationsprozess aufgezeigt hat, stellt die Sonderauswertung „Internetnutzung und Migrationshintergrund in Deutschland“ einen weiteren Schritt zum effektiven und sinnvollen Einsatz von IKT für die Integration von Migrantinnen und Migranten dar.

Der „(N)ONLINER Atlas 2008“ ist eine Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest und unterstützt durch zahlreiche Sponsoren: Fujitsu Siemens Computers, Microsoft Deutschland GmbH, FIDUCIA IT AG, TNS Infratest GmbH, Deutsche Telekom AG, Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Im achten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit nahezu 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen.

Initiative D21

Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. Mit ihren gemeinnützigen Projekten setzt sich die Initiative D21 dabei insbesondere für mehr "Digitale Integration", "Digitale Kompetenz" und "Digitale Exzellenz" ein. Weitere Informationen unter: www.initiatived21.de

 

Expertise

Online-Kompetenz für Migrantinnen und Migranten in Deutschland
Projektinfo

Pressemitteilungen

27.11.2008 Primärerhebung
26.09.2008 Fachtagung
18.09.2008 Sonderauswertung
17.04.2008 Fragebogen
25.03.2008 Webangebot

E-Inclusion-Konferenz in Wien

1.200 Delegierte diskutieren, wie die Internetnutzung in Europa erhöht werden kann.

E-Integration

Broschüre stellt anhand von Beispielen die "IT Roadmap zur gesellschaftlichen Integration" der Initiative D21 vor.

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