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Studium

Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Daten zu den technisch-ingenieurwissenschaftlichen Studienbereichen.

Die Daten basieren auf den jährlich erscheinenden Studierenden- und Prüfungsstatistiken des Statistischen Bundesamtes destatis, die in der Fachserie 11 als Reihe 4.1 "Studierende an Hochschulen" bzw. Reihe 4.2 "Prüfungen an Hochschulen" veröffentlicht werden. Weitere Hinweise zu den Daten

Eine Zusammenstellung weiterführender Materialien und Links zu anderen Datenquellen im Internet zum Bereich Studium finden Sie hier.

Studienanfängerinnen und Studienanfänger Ingenieurwissenschaften und Informatik 2006

Die rückläufige Entwicklung der Erstsemesterzahlen in den Ingenieurwissenschaften setzt sich auch in 2006 weiter fort: Im Vergleich zu Vorjahr schrieben sich insgesamt 4,4 % (rund 3.700) weniger Studierende in dieser Fächergruppe ein. Die Zahl der Studienanfängerinnen ging um 3 % zurück, bei den Studienanfängern ist ein Minus von 4,8 % festzustellen. Mit 16.660 Studienanfängerinnen sank ihre Zahl in diesem Jahr unter den Wert des Jahres 2002 (16.722 Studienanfängerinnen). Der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen liegt bei 20,6 %.

Balkendiagramm AnfängerInnen

Verglichen mit dem bisherigen Höhepunkt der Studienanfängerinnen- und Studienanfängerzahl im Jahr 2003 ist bei den Frauen ein Rückgang um 12,2 %, bei den Männern ein Minus von 6,6 % festzustellen. Insgesamt nahm die Zahl der Studierenden im 1. Fachsemester in den Ingenieurwissenschaften seit 2003 um 7,8 % ab, das entspricht einem absoluten Rückgang um knapp 6.900 Frauen und Männer.

Diagramm AnfängerInnen

Innerhalb der Ingenieurwissenschaften verzeichnet die Elektrotechnik das stärkste Minus: Im Vergleich zum Vorjahr schrieben sich 9,3 % weniger Studienanfängerinnen ein, bei den Studienanfängern sind es sogar 11 % weniger - insgesamt ein Minus von 10,9 %, das entspricht fast 2.000 Frauen und Männern. Der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen liegt nach wie vor knapp unter 10 %.

Auch im Maschinenbau ist ein deutlicher Rückgang festzustellen: Fast 1.900 weniger Erstsemester als im Vorjahr schrieben sich 2006 in diesem Studienbereich ein, wobei die Zahl der Studienanfänger um 5,9 %, die der Studienanfängerinnen um 1,1 % zurückging. Aufgrund des stärkeren Rückgangs bei den Männern stieg der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen auf 18,3 %.

In der Informatik setzt sich der bereits seit 2000 zu beobachtende Rückgang der Studienanfängerinnen- und -anfängerzahlen ebenfalls fort: Im Vergleich zum Vorjahr schrieben sich 2,3 % (rund 700) weniger Frauen und Männer in diesem Bereich ein. Allerdings ist der Rückgang bei den Frauen mit einem Minus von fast 5 % deutlich stärker als bei ihren männlichen Kommilitonen, deren Zahl nur um 1,8 % zurückging. Der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen liegt bei 16,9 %.

 

Absolventinnen und Absolventen Ingenieurwissenschaften und Informatik 2006

Die Zahl der abgelegten Prüfungen in diesen Bereichen steigt weiterhin an: In den Ingenieurwissenschaften wurden im Prüfungsjahr 2006 3,8 % mehr Abschlüsse gemacht als im Vorjahr, das entspricht absolut 1.500 Absolventinnen und Absolventen. Die absolute Zahl der Ingenieurabsolventinnen erreichte mit 9.100 Frauen einen neuen Höchststand und setzt die kontinuierliche positive Entwicklung der letzten 30 Jahre fort. Ihre Zahl erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 5,5 % während bei den Männern ein Plus von 3,4 % festzustellen war. Der prozentuale Anteil der Absolventinnen liegt aktuell bei 22,3 %.

Balkendiagramm AbsolventInnen

Im Maschinenbau schlossen insgesamt 15.800 Frauen und Männer ein Studium ab. Das sind 1.200 Absolventinnen und Absolventen mehr als im Vorjahr - ein Plus von 8,4 %. Bei den Absolventinnen stieg die Zahl sogar um fast 16 % auf knapp 2.900 Maschinenbauabsolventinnen an. Das entspricht einem prozentualen Anteil von 18,3 %. Noch nie haben so viele Frauen ein Studium in diesem Bereich beendet.

Eine ähnliche Entwicklung ist auch in der Elektrotechnik festzustellen: 2006 erreichte die Zahl der Absolventinnen mit 707 einen neuen Höchststand und wuchs prozentual um fast 8 %. Insgesamt stieg die Zahl der Absolventinnen und Absolventen um 4,2 % auf absolut 8.600.

Eine Betrachtung der Entwicklung der Absolventinnenzahl über die letzten 5 Jahre zeigt, dass sie in den Ingenieurwissenschaften insgesamt um 25 Prozent gestiegen ist. Im Maschinenbau verdoppelte sich ihre Zahl und in der Elektrotechnik hat sie sich fast verdreifacht.

Diagramm Absolventinnen

Auch in der Informatik setzt sich die positive Entwicklung der Zahl der Abschlüsse fort: Im Vergleich zum Vorjahr schlossen fast 13 % mehr Studierende ein Informatikstudium ab, das entspricht absolut rund 1.700 Frauen und Männern. Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen stieg auf fast 15.400 und erreichte einen neuen Höchststand. Auch hier ist bei den Absolventinnen prozentual ein stärkerer Zuwachs als bei ihren männlichen Kommilitonen festzustellen: Fast 18 % mehr Absolventinnen gegenüber einem Plus von fast 12 % bei den Absolventen.

 

Studienanfängerinnen und Studienanfänger Ingenieurwissenschaften 2005

In der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften ist die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger mit einem Minus von 0,7 % insgesamt leicht rückläufig. Allerdings zeigt sich bei den Frauen und Männern eine gegenläufige Tendenz: Während die Zahl der Studienanfängerinnen im Vorjahresvergleich deutlich um fast 5 % sank, war bei den Studienanfängern ein leichter Anstieg von 0,4 % zu beobachten.

Wie das folgende Diagramm zeigt, hat der ingenieurwissenschaftliche Studienbereich Bauingenieurwesen mit einem Minus von fast 12 % bei den Frauen und knapp 4% bei den Männern den stärksten Rückgang zu verzeichnen.

Diagramm Veränderungen StudienanfängerInnen Ingenieurwissenschaften 2006 zum Vorjahr

Unter den ca. 84.000 Studienanfängerinnen und Studienanfängern, die 2005 ein ingenieurwissenschaftliches Studium aufnahmen, waren rund 17.000 Frauen. Das entspricht einem prozentualen Anteil etwa 20 %.

Nachdem sich die Zahl der Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften kontinuierlich positiv entwickelt hat, ist die Tendenz seit den letzten beiden Jahren rückläufig, wie die folgende Grafik verdeutlicht:

Diagramm Verlauf Studienanfängerinnen Ingenieurwissenschaften

 

Absolventinnen und Absolventen Ingenieurwissenschaften 2005

Die Zahl der abgelegten Prüfungen in den Ingenieurwissenschaften entwickelt sich in 2005 weiterhin positiv. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Absolventinnen und Absolventen um knapp 6 % auf 39.400. Der Anteil der Absolventinnen lag bei 22 %.

Das folgende Diagramm zeigt die prozentualen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr 2004:

Diagramm Veränderungen AbsolventInnen Ingenieurwissenschaften 2006 zum Vorjahr

Besonders im Maschinenbau und der Elektrotechnik stieg die Zahl der Absolventinnen prozentual sehr deutlich, allerdings sind die absoluten Zahlen weiterhin auf recht niedrigem Niveau: Im Maschinenbau beendeten im Jahr 2005 330 Frauen mehr ein Studium als im Vorjahr (2004: 2.171 Absolventinnen, 2005: 2.501 Absolventinnen). Ihr Anteil an den abgelegten Prüfungen lag damit bei 17,2%.

In der Elektrotechnik sind es absolut 165 Absolventinnen mehr als 2004 (2004: 500 Absolventinnen, 2005: 665 Absolventinnen). Ingesamt wurden damit 8 % der Prüfungen in diesem Bereich von Frauen absolviert (2005: 8.274 abgelegte Prüfungen gesamt).

Diagramm Verlauf Absolventinnen Ingenieurwissenschaften

Wie das Diagramm zeigt, setzt sich damit die ingesamt positive Entwicklung der Absolventinnenzahlen der letzten Jahre in den Ingenieurwissenschaften fort.

Eine gegenteilige Entwicklung zeigt die Betrachtung der Absolventenzahl, die zwar seit 2003 wieder wächst, sich insgesamt aber rückläufig entwickelt. Während die Zahl der Absolventinnen seit 1999 um 18 % anstieg, sank im gleichen Zeitraum die Zahl der Absolventen um 12 %.

Abgelegte Prüfungen

Eine Betrachtung der abgelegten Prüfungen nach Abschlüssen zeigt, dass mehr als die Hälfte (56 %) aller Absovlentinnen und Absolventen ihr Studium mit einem Fachhochschulabschluss beendeten. Die neuen reformierten Bachelor- und Masterabschlüsse machen zusammen 10 % aus. Die folgende Grafik zeigt die Verteilung der Prüfungen im Jahr 2005 nach Abschlüssen:

Diagramm abgelegte Prüfungen 2005

 

Studienanfängerinnen und Studienanfänger Informatik 2005

Ein Drittel der Frauen und Männer, die 2005 ein mathematisch-naturwissenschaftliches Studium aufnahmen, entschied sich für den Studienbereich Informatik. Von den 35.636 Studienanfängerinnen in dieser Fächerguppe wählten nur 15 % (5.178 Frauen) diesen Bereich. Das folgende Tortendiagramm zeigt die prozentuale Verteilung der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester auf die mathematisch-naturwissenschaftlichen Studienbereiche:

Tortendiagramm

Quelle: Statistisches Bundesamt 2006

Die seit 2000 rückläufige Entwicklung der Studienanfängerinnenzahlen in der Informatik setzt sich auch in 2005 fort: Im Vergleich zum Vorjahr nahmen 110 (- 2,1 %) Frauen weniger ein Informatikstudium auf (2004: 5.288 Anfängerinnen, 2005: 5.178 Anfängerinnen).

Auch bei ihren männlichen Kommilitonen setzt sich die rückläufige Tendenz des Vorjahres weiter fort: Die Zahl der Studienanfänger ging um 461 (- 1,8 %) auf 24.655 Anfänger zurück (2004: 25.126 Anfänger). Der prozentuale Anteil der Studienanfängerinnen liegt wie im Vorjahr bei 17,4 %.

Studienbereich Informatik, Studienjahr 2005:

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. FS

Studienbereich Frauen Männer Gesamt % Frauen
Informatik 5.178 24.665 29.843 17,4 %

Das folgende Verlaufsdiagramm zeigt die Entwicklung der Studienanfängerinnen- und Studienanfängerzahlen im Studienbereich Informatik von 1975 bis 2005. Darunter finden Sie die entsprechende Datentabelle.

 

Absolventinnen und Absolventen Informatik 2005

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Absolventinnen in der Informatik um 26,8 % gesteigert: 2005 schlossen 472 mehr Frauen ein Studium ab als 2004 (2004: 1.759 Absolventinnen, 2005: 2.231 Absolventinnen). Bei ihren männlichen Kommilitonen ist eine Steigerung um 2.315 (+ 25,4 %) Absolventen auf 11.412 festzustellen (2004: 9.097 Absolventen). Der prozentuale Anteil der Absolventinnen stieg 2005 leicht auf 16,4 % und lag damit 0,2 Prozentpunkte höher als in 2004 (16,2 %).

Studienbereich Informatik, Prüfungsjahr 2005:

Absolventinnen und Absolventen

Studienbereich Frauen Männer Gesamt % Frauen
Informatik 2.231 11.412 13.643 16,4 %

Das folgende Verlaufsdiagramm zeigt die Entwicklung der Zahl der Informatikabsolventinnen und -absolventen von 1975 bis 2005. Darunter finden Sie die entsprechende Datentabelle.

Abgelegte Prüfungen

Obwohl Dreiviertel der Studierenden 2005 ihr Studium mit einem Diplom- bzw. Fachhochschulabschluss beendeten, sind die neuen Studienabschlüsse in der Informatik weiter auf dem Vormarsch: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen um knapp 50 % (2004: 1.212 Absolventinnen und Absolventen, 2005: 1.775 Absolventinnen und Absolventen). Prozentual ist der Anteil der Bachelor-Absolventinnen trotz eines leichten Rückgangs immer noch höher als in den klassischen Diplomabschlüssen: 2005 sind 19,4 % der Bachelors Frauen, bei den Masters sind es 20,9 %.

Die folgende Grafik zeigt die prozentuale Verteilung der Absolventinnen und Absolventen auf die im Prüfungsjahr 2005 abgelegten Prüfungen:

Quelle: Statistisches Bundesamt 2006

Studienbereich Informatik, Prüfungsjahr 2005:

Absolventinnen und Absolventen

Abgelegte Prüfung Frauen Männer Gesamt % Frauen
Diplom (U) 567 3.592 4.159 13,6 %
Fachhochschulabschluss 1.045 5.222 6.267 16,7%
Bachelorabschluss 345 1.430 1.775 19,4 %
Masterabschluss 142 536 678 20,9 %
Promotion 51 469 520 9,8 %
Lehramt 81 163 244 33,2 %
Studienbereich gesamt 2.231 11.412 13.643 16,4 %
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Workshop

"Exzellente Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft für den weiblichen Fachkräftenachwuchs" am 5. Dezember 2008 in Aachen

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Schriftenreihe Heft 8

August 2008

„So gelingt aktive Jungenförderung – Neue Wege für Jungs startet Netzwerk zur Berufs- und Lebensplanung“: Produkte

 

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Nachwuchs gewinnen: erfolgreiche Aktivitäten, Projekte und Initiativen in Naturwissenschaft und Technik:
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Pakt für Frauen

Nationaler Pakt zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für mehr Frauen in MINT-Berufen: Pressemitteilung

www.komm-mach-mint.de

 

Workshop Dokumentation

"Strategien für weiblichen Techniknachwuchs - Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog" am 3. Dezember 2007 in Dortmund: Service

 

Handreichung

Praxistipps zur Integration von Gender in Wissenschafts- Veranstaltungen: Genderaktivitäten