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Stiftungsprofessur "Chancengleichheit in der Technikvermittlung durch Hochschule und Medien"

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, und die E.ON AG, Düsseldorf, stiften der Technischen Universität Berlin für einen Zeitraum von fünf Jahren eine Professur zur Verbesserung des Images des Ingenieurberufs und zur Förderung des weiblichen Nachwuchses in diesen Berufen. Durch die Stiftungsprofessur der Porsche AG und der E.ON AG "Chancengleichheit in der Technikvermittlung durch Hochschule und Medien" soll das Image des Ingenieurstudiums und der Berufe in diesem Bereich verbessert werden.

Dabei möchte die Universität neue Wege gehen. Ein Schwerpunkt liegt zum Beispiel auf dem Potenzial von Unterhaltungsmedien, die für einen realitätsgerechten Imagewandel des Ingenieurberufs genutzt werden sollen. Weitere Ziele bestehen darin, mehr junge Frauen durch attraktive weibliche Rollenvorbilder für technische und naturwissenschaftliche Studienfächer zu gewinnen sowie durch Lehrinnovationen die Attraktivität und Qualität der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung zu verbessern.

"Die TU Berlin geht damit ihren Weg zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft konsequent weiter und setzt gemeinsam mit den beteiligten Partnern aus der Wirtschaft deutschlandweit ein innovatives Zeichen. Insbesondere der neue Ansatzpunkt, über Medienbilder die Attraktivität von Technik- und Naturwissenschaften zu steigern und dies aus einer Universität heraus systematisch anzugehen, ist ein weiterer Baustein in unserem Konzept, die Talente von Frauen in der ganzen Bandbreite stärker zu fördern. Dabei stellen wir nicht nur eine Zielgruppe in den Mittelpunkt, sondern bieten unterschiedliche Projekte für Schülerinnen, Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen sowie Professorinnen an", so der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Kurt Kutzler.

Thomas Edig, Vorstand Personal- und Sozialwesen der Porsche AG: "Porsche ist als führender Sportwagenhersteller der Welt mehr denn je auf einen fähigen, gut ausgebildeten Ingenieurnachwuchs angewiesen. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in unserem Land ist es für uns von entscheidender Bedeutung, dass sich künftig wieder mehr junge Menschen einem Ingenieur- oder Technikstudium zuwenden. Von der Stiftungsprofessur erwarten wir uns Impulse, die zu einem Imagewandel der Ingenieurberufe beitragen und sie auch für Frauen attraktiver machen."

Weitere Informationen:

http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

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