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: Startseite | Aktuelles | OECD-Studie 2008

OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2008": weiter Bedarf in den MINT-Fächern

Die Leistungsfähigkeit und die hohe Qualifikation der Beschäftigten sind Schlüsselfaktoren für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Am Arbeitsmarkt gibt es einen wachsenden Bedarf an Hochschulabsolventinnen und -absolventen, der auch in Zukunft steigen wird.

Der Anteil junger Menschen, die einen Abschluss im Tertiärbereich erwerben, ist sowohl in Deutschland als auch international gestiegen. Hatten 1995 erst 14% eines Altersjahrgangs ein Universitäts- oder Fachhochschulstudium abgeschlossen, waren es im Jahr 2000 bereits 18% und im Jahr 2006 21%. Allerdings liegt Deutschland damit, auch bedingt durch die starke Rolle der dualen Berufsausbildung, deutlich unter dem OECD-Mittel von 37% (1995: 20%).

Aufgrund der positiven Entwicklung bei den Studienanfängerinnen und -anfängern ab dem Wintersemester 2007/2008 wird die Zahl der Hochschulabsschlüsse in den nächsten Jahren weiter steigen und sich in einer höheren Absolventinnen- und Absolventenquote niederschlagen. Der Hochschulpakt von Bund und Ländern, der u.a. das Ziel hat, die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger zu steigern, ist dafür ein wichtiges Instrument.

Deutschland bleibt eine Technik-Nation. Maschinenbau gehört mit den Wirtschaftswissenschaften und den Lehramtsstudiengängen zu den am häufigsten gewählten Studienfächern. Dennoch zeigt der aktuelle Fachkräftebedarf der Wirtschaft, dass weitere Anstrengungen nötig sind.

Besonderer Handlungsbedarf besteht in den MINT-Fächern. Deutschland hat mit 22% einen hohen Anteil an Absolventinnen und Absolventen mit ingenieurwissenschaftlichem Abschluss in der Gesamtbevölkerung mit Hochschulabschluss, der OECD-Durchschnitt liegt lediglich bei 15%. Gleichzeitig werden in den nächsten Jahren beispielsweise sehr viel mehr Ingenieurinnen und Ingenieure aus dem Erwerbsleben ausscheiden als jüngere nachrücken. Deshalb ist es auch wichtig, mehr junge Frauen für ein MINT-Studium zu motivieren.
Frauen mit naturwissenschaftlich und technisch ausgerichteten Abschlüssen sind in Deutschland weniger stark vertreten als im OECD-Schnitt. Pro 100.000 Beschäftigte in diesem Bereich haben in Deutschland 850 Frauen einen naturwissenschaftlichen oder technischen Abschluss, OECD-weit sind es fast 1.000. Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative "Aufstieg durch Bildung" hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein breites Bündnis für Frauen in MINT-Berufen gemeinsam mit mehr als 40 Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geschlossen, um mehr Frauen für diese Berufe zu gewinnen.

Die Druckversion der gesamten Pressemitteilung finden Sie als PDF-Datei unter: www.bmbf.de

Eine Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen der Studie ist im Internet auf der Homepage des OECD abrufbar:

Bildung auf einen Blick kann zum Preis von 65€ (53€ im Abonnement) erworben werden über www.wbv.de ,
Email: service@wbv.de , Tel. 0521/91101-11, Fax 0521/91101-19 sowie über den Buchhandel.

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Schriftenreihe Heft 8

August 2008

„So gelingt aktive Jungenförderung – Neue Wege für Jungs startet Netzwerk zur Berufs- und Lebensplanung“: Produkte

 

Neu: Workshop Dokumentation erschienen!

Dokumentation „Weiblicher Fachkräftenachwuchs für den Mittelstand – Neue Konzepte für Kooperationen von Wirtschaft und Wissen- schaft?“: Zum Download

 

Datenbank

Nachwuchs gewinnen: erfolgreiche Aktivitäten, Projekte und Initiativen in Naturwissenschaft und Technik:
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Pakt für Frauen

Nationaler Pakt zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für mehr Frauen in MINT-Berufen: Pressemitteilung

www.komm-mach-mint.de

 

Handreichung

Praxistipps zur Integration von Gender in Wissenschafts- Veranstaltungen: Genderaktivitäten